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Bitte beachten Sie die bestehenden Urheberrechte aller hier veröffentlichten Daten, die ausschließlich beim jeweiligen Inserenten / Zeichner / Grafikbüro / Hersteller / Entwickler etc. liegen. Eine Nutzung von auf dieser Webseite bereit gestellten Daten auch auszugsweise und insbesondere, aber nicht nur für den gewerblichen Einsatz und/oder ohne schriftliche Bewilligung des jeweiligen Rechteinhabers stellt einen Straftatbestand dar, der mit hohen Abmahn- und Strafgebühren verbunden sein kann.
Ehre, wem Ehre gebührt…
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NEUMARKT regio
NEUMARKT, biz.n 43. Nach nunmehr bald zwei Jahren Corona und inzwischen endlich möglichen Veranstaltungen konnten die Gemeinden jetzt auch die Ehrung von Altbürgermeistern, ausgeschiedenen Gemeinderäten und anderen ehrenamtlich engagierten Personen des bürgerlichen Lebens abschließen. Nicht immer jedoch sollen die Meilensteine aus oft vielen Amtsperioden im Nachhinein noch einmal dargelegt werden. So wollte Bergs ehem. Bürgermeister Helmut Himmler (SPD) seine Vergangenheit als Erster Bürgermeister abgeschlossen wissen und diese „längst versunkene Etappe seines, jetzt völlig anders verlaufenden Lebens, loslassen.“ Ebenso zurückhaltend argumentierten zwar auch die anderen, nicht mehr amtierenden Bürgermeister aus Berngau, Deining und Pilsach, die wir um einen kleine Rückblick zu ihrem Lebenswerk als, ihren Gemeinden dienende Gemeindechefs gebeten hatten - umso größer ist unsere Freude, dass wir ihnen die gewünschten Informationen mit viel Mühe doch entlocken konnten, um ihnen, die ihr Amt mit Herz, Leib und Seele ausübten auch unsererseits eine kleine verdiente Ehrerbietung zuteil werden zu lassen. Denn keiner der, ihr Amt niederlegenden ‚Veteranen der Kommunalpolitik‘ hat sich in seinem Amt etwas geschenkt, um seine Gemeinde erfolgreich voranzubringen. So lehrt uns Deinings Altbürgermeister und Ehrenbürger Alois Scherer (CSU) das Staunen darüber, was mit konsequentem Engagement alles möglich ist. Nach zunächst sechs Jahren im Gemeinderat hat Scherer in 24 Amtsjahren etliche wegweisende Projekte für Deining realisiert. Schon alleine das politische Engagement von insgesamt 30 Jahren im Dienst seiner Gemeinde verdient ein hohes Maß an Anerkennung und hat sicherlich auch maßgeblich zum erfolggekrönten Handlungsvermögen des Gemeindechefs beigetragen. Angefangen vom Bau der Labertalhalle mit einer Veranstaltungskapazität von bis zu 800 Besuchern, in der sowohl Breitensportveranstaltungen als auch Bälle, Feiern, Sitzungen und Schulveranstaltungen stattfinden können über die Ausweisung von Wohnbaugebieten und dem damit einhergehenden Einwohnerzuwachs von ca. 30% zwischen 1996 und 2020; die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten mit einer Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen von 200.000 DM im Jahre 1996 auf 1,3 Millionen Euro in 2019; die Neugestaltung des Kernortes in Deining durch Städtebauförderung und Dorferneuerungen in fast allen Ortsteilen; der Bau von ca. 35 km Radwegen und die Ansiedlung von Dienstleistungs- und Einzelhandels- unternehmungen im Kernort (Apotheke, Lebensmittel SB Markt, Allgemeinarzt, Zahnarzt usw.) bis zur Förderung der Bildung durch Optimierung der Infrastruktur in der Grund- und Mittelschule, sowie in den beiden Kindertagesstätten; die Förderung des Ehrenamtes in mittlerweile über 50 Vereinen und der Neubau sowie die Sanierung der Infrastruktur (Straßen, Abwasser und Wasserversorgung) wie auch nicht zuletzt die Errichtung des beliebten Naturbades Deining - das sind schon Zahlen die es verdienen, den Hut abzunehmen, vor dem immer noch aktiven CSU Kreistagsfraktionsvorsitzenden im Landkreis Neumarkt, stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Orts- vorsitzenden und KPV Bezirksvorsitzenden der Oberpfalz. In seiner Amtszeit von 12 Jahren hat auch Pilsachs, ursprünglich aus dem Oberpfälzischen Etzenricht bei Weiden stammende Altbürgermeister Adolf Wolf (FW) Hervorragendes geleistet. Neben über 60 verschiedensten, mit leidenschaftlicher Hingabe realisierten Bauprojekten an Straßen, Radwegen und Infrastruktur sind auch der Hochwasserschutz für Pilsach und große Dorferneuerungs- maßnahmen ebenso auf seine Initiative zurück zu führen, wie die neue Auf– und Ausrüstung der Feuerwehren in den Ortsteilen Pilsachs, die Einrichtung von Baugebieten, der Umbau der seit über 40 Jahren bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt (Berngau, Pilsach und Sengenthal) und die Versorgung des Pilsacher Gemeindegebiets und seiner Ortsteile mit zeitgemäßer Glasfaser- Breitbandtechnik durch Brandl DSL. Ganz besonderes Geschick kann man Wolf auch zur von ihm erreichten Ansiedlung des Peter Edenharder Containerdienstes mit Abfallwirtschaft sowie des Lebensmittellogistiker Chefs Culinar aus Kiel in seiner Pilsacher Gemeinde attestieren. Schon etlichen anderen Gemeinden zuvor ist es nicht gelungen, Chefs Culinar in Ihre Stadt oder ihr Dorf zu holen. Mit dem richtigen Gespür für die Anforderungen eines soliden, bundesweit tätigen Familienunternehmens an einen seiner wichtigsten Standorte, mit viel Verhandlungsroutine und
Fingerspitzengefühl für die richtige Strategie ist es ihm gelungen, die optimalen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass sein Nachfolger Andreas Truber und seine Gemeinderäte den Vertrag mit CC gleich zu Beginn der neuen Amtsperiode fest machen konnten. Zur Förderung r e g i o n a l e n Gewerbes hat er ganz nebenbei die G e w e r b e s c h a u Pilsach nicht nur ins Leben g e r u f e n sondern mit viel Feinsinn auch die richtigen engagierten Leute mit der Organisation der Veranstaltung betraut und so die Gewerbeschau Pilsach zu einem Event gemacht, das in nur wenigen Jahren mit fast 100 Betrieben aus der ganzen Region weit über die Gemeindegrenzen Pilsachs hinaus bekannt werden konnte. Aber was wären all diese Leistungen, ohne Wolfs natur- und landschaftsschutzorientiertes Handeln und sein umfassendes soziales Engagement, dessen Herz heute noch für alle jungen wie auch alten Pilsacher schlägt. Weihnachtsmärkte, das Dorffest, die Abendserenade, Spielplätze, Kindereinrichtungen sowie die Gründung der Nachbarschaftshilfe finden ihren Ursprung in seiner Amtszeit, die er 2008 als absoluter Quereinsteiger startete. Zusammen mit den engagierten Gemeinderäten seiner beiden Perioden konnte er seinem kleinen, knapp 3000 Seelen zählenden Dorf als krönenden Abschluss eine völlig neue Schule, geplant vom Pilsacher Architekturbüro Berschneider + Berschneider hinterlassen, in der heute nicht nur Schüler ein angenehmes Umfeld zum Lernen finden, sondern auch der ihn ablösende neue Bürgermeister Truber und dessen neuer Gemeinderat eine eigene Gemeindekanzlei, einen attraktiven funktionalen Sitzungsraum sowie eine vielfältig nutzbare, freundlich und hell gestaltete Aula. Nachdem der Vorgänger von Berngaus Bürgermeister a. D. Wolfgang Wild (CSU) ein wahrer Baumeister war, der nicht viele Bauangelegenheiten offen gelassen hatte, konnte sich Wild im Rahmen seiner amtlichen Aktivitäten verstätkt mit sozialen Belangen auseinandersetzen. Stichwort: Generationennetzwerk‘ mit quasi Alleinstellungsmerkmal im Landkreis, wovon mittlerweile zahlreiche Preise und Auszeichnungen Zeugnis geben. Die, technisch ebenso wie auch finanziell herausfordernde Sanierung der Grund- und Mittelschule, der Alten Knabenschule mit offenem Jugendtreff, dem Teenietreff und dem Büro der Generationenmanagerin, sozusagen der Herzkammer des Berngauer Generationennetzwerks mit einem tollen kulturellen Programm das ganze Jahr über stehen auf der erfolgreich abgehakten ToDo-Liste Wild‘s. Inklusion wird hier beispielhaft gelebt und mit zwei Partnerklassen der Lebenshilfe Neumarkt e.V. auch täglich praktiziert. Außerdem hat Wolfgang Wild die Erkläranlage Berngau ins Leben gerufen, indem er mit viel Geschick und Phantasie aus der alten, außer Betrieb genommenen Kläranlage eine „Erkläranlage“ als attraktiven, schicken Veranstaltungsort für viele Gelegenheiten geschaffen hat. Beim Bau haben die Schüler (auch diejenigen mit Handicap!) selbst angepackt und mitgeholfen. Dass sich aus dem Generationennetzwerk auch noch eine Gruppe von Schulweghelfern, die Akteure ader Nachbarschaftshilfe und auch eine Bbbysitter-Gruppe entwickelt haben, soll hier ebensowenig unerwähnt bleiben, wie die Neugründung von vier Vereinen in Wild‘s kurzer Amtszeit. Kirwaverein, Fischerfreunde, Bruder-Klaus-Verein und der Förderverein Horizont wurden als e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Die nonconform-Ideenwerkstatt, eine großangelegte Bürgerbeteiligung zur Innerortsgestaltung, die ersten Überlegungen für die jetzt beginnende „Sanierung des Lukas- Anwesens“, in dem einmal die Bücherei, die Mutter-Kind- Gruppe, das Amtszimmer des Bürgermeisters und auch Wohnungen für Menschen mit Handicap entstehen sollen, das Konzept für die Innerortsgestaltung, Dorferneuerungsmaßnahmen in Röckersbühl und Mittelricht, die Nachnutzung von ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden, die Idee zur Umnutzung des ehemaligen Distler- Anwesens, wo künftig der Bauhof Berngau (in der ehemaligen Scheune) beheimatet sein wird, sind auf Wild zurück zu führen und der barriererei gestaltete Zugang zur Bruder-Klaus-Kapelle, die Gestaltung des Dorfstadels mit Freizeitgelände und der Bau der Dorfhalle Wolfsricht mit dem Kreuzweg haben Berngau zu einem echten Wallfahrtsort in der Region gemacht. Klar, es wurden auch Straßen saniert, Radwege gebaut, Kanal- und Wasserleitungen erneuert, Baugebiete entwickelt und die Notverbundleitung zur Wasserversorgung der „Sondersfelder Gruppe“ nach Freystadt eingerichtet. Bei alledem macht das bürgerliche Engagement, u.a. beim Berngauer Weihnachtsmarkt und dem Benefizkonzert deutlich, dass die Harmonie zwischen Politik und gesellschaftlichem Leben in Berngau schon immer gut funktioniert hat. Nichts an der sozialen und baulichen Entwicklung Berngaus hat Wild dem Zufall überlassen und aus der Innerortsentwicklung ist letztlich sein aktuelles Handlungsfeld geworden, welches der sozial engagierte Altbürgermeister mit großer Hingabe entwickelt und seit 1. Juli 2021 als Quartiersmanager auch künftig mit ungebrochener Begeisterung weiter begleiten will.
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NEUMARKT, biz.n 43. Nach nunmehr bald zwei Jahren Corona und inzwischen endlich möglichen Veranstaltungen konnten die Gemeinden jetzt auch die Ehrung von Altbürgermeistern, ausgeschiedenen Gemeinderäten und anderen ehrenamtlich engagierten Personen des bürgerlichen Lebens abschließen. Nicht immer jedoch sollen die Meilensteine aus oft vielen Amtsperioden im Nachhinein noch einmal dargelegt werden. So wollte Bergs ehem. Bürgermeister Helmut Himmler (SPD) seine Vergangenheit als Erster Bürgermeister abgeschlossen wissen und diese „längst versunkene Etappe seines, jetzt völlig anders verlaufenden Lebens, loslassen.“ Ebenso zurückhaltend argumentierten zwar auch die anderen, nicht mehr amtierenden Bürgermeister aus Berngau, Deining und Pilsach, die wir um einen kleine Rückblick zu ihrem Lebenswerk als, ihren Gemeinden dienende Gemeindechefs gebeten hatten - umso größer ist unsere Freude, dass wir ihnen die gewünschten Informationen mit viel Mühe doch entlocken konnten, um ihnen, die ihr Amt mit Herz, Leib und Seele ausübten auch unsererseits eine kleine verdiente Ehrerbietung zuteil werden zu lassen. Denn keiner der, ihr Amt niederlegenden ‚Veteranen der Kommunalpolitik‘ hat sich in seinem Amt etwas geschenkt, um seine Gemeinde erfolgreich voranzubringen. So lehrt uns Deinings Altbürgermeister und Ehrenbürger Alois Scherer (CSU) das Staunen darüber, was mit konsequentem Engagement alles möglich ist. Nach zunächst sechs Jahren im Gemeinderat hat Scherer in 24 Amtsjahren etliche wegweisende Projekte für Deining realisiert. Schon alleine das politische Engagement von insgesamt 30 Jahren im Dienst seiner Gemeinde verdient ein hohes Maß an Anerkennung und hat sicherlich auch maßgeblich zum erfolggekrönten Handlungsvermögen des Gemeindechefs beigetragen. Angefangen vom Bau der Labertalhalle mit einer Veranstaltungskapazität von bis zu 800 Besuchern, in der sowohl Breitensportveranstaltungen als auch Bälle, Feiern, Sitzungen und Schulveranstaltungen stattfinden können über die Ausweisung von Wohnbaugebieten und dem damit einhergehenden Einwohnerzuwachs von ca. 30% zwischen 1996 und 2020; die Ausweisung von neuen Gewerbegebieten mit einer Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen von 200.000 DM im Jahre 1996 auf 1,3 Millionen Euro in 2019; die Neugestaltung des Kernortes in Deining durch Städtebauförderung und Dorferneuerungen in fast allen Ortsteilen; der Bau von ca. 35 km Radwegen und die Ansiedlung von Dienstleistungs- und Einzelhandels-unternehmungen im Kernort (Apotheke, Lebensmittel SB Markt, Allgemeinarzt, Zahnarzt usw.) bis zur Förderung der Bildung durch Optimierung der Infrastruktur in der Grund- und Mittelschule, sowie in den beiden Kindertagesstätten; die Förderung des Ehrenamtes in mittlerweile über 50 Vereinen und der Neubau sowie die Sanierung der Infrastruktur (Straßen, Abwasser und Wasserversorgung) wie auch nicht zuletzt die Errichtung des beliebten Naturbades Deining - das sind schon Zahlen die es verdienen, den Hut abzunehmen, vor dem immer noch aktiven CSU Kreistagsfraktionsvorsitzenden im Landkreis Neumarkt, stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Orts-vorsitzenden und KPV Bezirksvorsitzenden der Oberpfalz. In seiner Amtszeit von 12 Jahren hat auch Pilsachs, ursprünglich aus dem Oberpfälzischen Etzenricht bei Weiden stammende Altbürgermeister Adolf Wolf (FW) Hervorragendes geleistet. Neben über 60 verschiedensten, mit leidenschaftlicher Hingabe realisierten Bauprojekten an Straßen, Radwegen und Infrastruktur sind auch der Hochwasserschutz für Pilsach und große Dorferneuerungs- maßnahmen ebenso auf seine Initiative zurück zu führen, wie die neue Auf– und Ausrüstung der Feuerwehren in den Ortsteilen Pilsachs, die Einrichtung von Baugebieten, der Umbau der seit über 40 Jahren bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt (Berngau, Pilsach und Sengenthal) und die Versorgung des Pilsacher Gemeindegebiets und seiner Ortsteile mit zeitgemäßer Glasfaser- Breitbandtechnik durch Brandl DSL. Ganz besonderes Geschick kann man Wolf auch zur von ihm erreichten Ansiedlung des Peter Edenharder Containerdienstes mit Abfallwirtschaft sowie des Lebensmittellogistiker Chefs Culinar aus Kiel in seiner Pilsacher Gemeinde attestieren. Schon etlichen anderen Gemeinden zuvor ist es nicht gelungen, Chefs Culinar in Ihre Stadt oder ihr Dorf zu holen. Mit dem richtigen Gespür für die Anforderungen eines soliden, bundesweit tätigen Familienunternehmens an einen seiner wichtigsten Standorte, mit viel Verhandlungsroutine und Fingerspitzengefühl für die richtige Strategie ist es ihm gelungen, die optimalen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass sein Nachfolger Andreas Truber und seine Gemeinderäte den Vertrag mit CC gleich zu Beginn der neuen Amtsperiode fest machen konnten. Zur Förderung regionalen Gewerbes hat er ganz nebenbei die Gewerbeschau Pilsach nicht nur ins Leben gerufen sondern mit viel Feinsinn auch die richtigen engagierten Leute mit der Organisation der Veranstaltung betraut und so die Gewerbeschau Pilsach zu einem Event gemacht, das in nur wenigen Jahren mit fast 100 Betrieben aus der ganzen Region weit über die Gemeindegrenzen Pilsachs hinaus bekannt werden konnte. Aber was wären all diese Leistungen, ohne Wolfs natur- und landschaftsschutzorientiertes Handeln und sein umfassendes soziales Engagement, dessen Herz heute noch für alle jungen wie auch alten Pilsacher schlägt. Weihnachtsmärkte, das Dorffest, die Abendserenade, Spielplätze, Kindereinrichtungen sowie die Gründung der Nachbarschaftshilfe finden ihren Ursprung in seiner Amtszeit, die er 2008 als absoluter Quereinsteiger startete. Zusammen mit den engagierten Gemeinderäten seiner beiden Perioden konnte er seinem kleinen, knapp 3000 Seelen zählenden Dorf als krönenden Abschluss eine völlig neue Schule, geplant vom Pilsacher Architekturbüro Berschneider + Berschneider hinterlassen, in der heute nicht nur Schüler ein angenehmes Umfeld zum Lernen finden, sondern auch der ihn ablösende neue Bürgermeister Truber und dessen neuer Gemeinderat eine eigene Gemeindekanzlei, einen attraktiven funktionalen Sitzungsraum sowie eine vielfältig nutzbare, freundlich und hell gestaltete Aula. Nachdem der Vorgänger von Berngaus Bürgermeister a. D. Wolfgang Wild (CSU) ein wahrer Baumeister war, der nicht viele Bauangelegenheiten offen gelassen hatte, konnte sich Wild im Rahmen seiner amtlichen Aktivitäten verstätkt mit sozialen Belangen auseinandersetzen. Stichwort: Generationennetzwerk‘ mit quasi Alleinstellungsmerkmal im Landkreis, wovon mittlerweile zahlreiche Preise und Auszeichnungen Zeugnis geben. Die, technisch ebenso wie auch finanziell herausfordernde Sanierung der Grund- und Mittelschule, der Alten Knabenschule mit offenem Jugendtreff, dem Teenietreff und dem Büro der Generationenmanagerin, sozusagen der Herzkammer des Berngauer Generationennetzwerks mit einem tollen kulturellen Programm das ganze Jahr über stehen auf der erfolgreich abgehakten ToDo-Liste Wild‘s. Inklusion wird hier beispielhaft gelebt und mit zwei Partnerklassen der Lebenshilfe Neumarkt e.V. auch täglich praktiziert. Außerdem hat Wolfgang Wild die Erkläranlage Berngau ins Leben gerufen, indem er mit viel Geschick und Phantasie aus der alten, außer Betrieb genommenen Kläranlage eine „Erkläranlage“ als attraktiven, schicken Veranstaltungsort für viele Gelegenheiten geschaffen hat. Beim Bau haben die Schüler (auch diejenigen mit Handicap!) selbst angepackt und mitgeholfen. Dass sich aus dem Generationennetzwerk auch noch eine Gruppe von Schulweghelfern, die Akteure ader Nachbarschaftshilfe und auch eine Bbbysitter-Gruppe entwickelt haben, soll hier ebensowenig unerwähnt bleiben, wie die Neugründung von vier Vereinen in Wild‘s kurzer Amtszeit. Kirwaverein, Fischerfreunde, Bruder-Klaus-Verein und der Förderverein Horizont wurden als e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Die nonconform-Ideenwerkstatt, eine großangelegte Bürgerbeteiligung zur Innerortsgestaltung, die ersten Überlegungen für die jetzt beginnende „Sanierung des Lukas-Anwesens“, in dem einmal die Bücherei, die Mutter- Kind-Gruppe, das Amtszimmer des Bürgermeisters und auch Wohnungen für Menschen mit Handicap entstehen sollen, das Konzept für die Innerortsgestaltung, Dorferneuerungsmaßnahmen in Röckersbühl und Mittelricht, die Nachnutzung von ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden, die Idee zur Umnutzung des ehemaligen Distler-Anwesens, wo künftig der Bauhof Berngau (in der ehemaligen Scheune) beheimatet sein wird, sind auf Wild zurück zu führen und der barriererei gestaltete Zugang zur Bruder-Klaus-Kapelle, die Gestaltung des Dorfstadels mit Freizeitgelände und der Bau der Dorfhalle Wolfsricht mit dem Kreuzweg haben Berngau zu einem echten Wallfahrtsort in der Region gemacht. Klar, es wurden auch Straßen saniert, Radwege gebaut, Kanal- und Wasserleitungen erneuert, Baugebiete entwickelt und die Notverbundleitung zur Wasserversorgung der „Sondersfelder Gruppe“ nach Freystadt eingerichtet. Bei alledem macht das bürgerliche Engagement, u.a. beim Berngauer Weihnachtsmarkt und dem Benefizkonzert deutlich, dass die Harmonie zwischen Politik und gesellschaftlichem Leben in Berngau schon immer gut funktioniert hat. Nichts an der sozialen und baulichen Entwicklung Berngaus hat Wild dem Zufall überlassen und aus der Innerortsentwicklung ist letztlich sein aktuelles Handlungsfeld geworden, welches der sozial engagierte Altbürgermeister mit großer Hingabe entwickelt und seit 1. Juli 2021 als Quartiersmanager auch künftig mit ungebrochener Begeisterung weiter begleiten will.